| 885 | |  Name: | Mara
(mgl@alice-dsl.net)
| | Datum: | Do 18 Dez 2008 19:28:18 CET | | Betreff: | Markus/Daniela/Bianca und an Fr. mikolitch | | | Hallo erstmal,
ich habe heute zum erstenmal hier gelesen. Und ehrlich gesagt finde ich es wirklich schlimm wie Sie Daniela und Sie Markus auf Bianca losgegangen sind. Gefühle und Gedanken haben nichts damit zu tun wie man sein kind behandelt. Und ich finde es gut das Sie hier einen Ort gefunden hat dies alles los zu werden. Niemand sollte angegriffen oder verurteilt werden, weil er etwas das er denkt niederschreibt um es zu verbannen.
An sie Daniela, wenn sie eine Geschichte zu erzählen sollten Sie das auch tun und nicht wegen falschen beleidigt sein bleiben lassen.
Ich bin der Meinung das Sie Daniela und Sie Markus sich entschuldigen sollten. Ich finde Sie sind eindeutig zu weit gegangen.
Frau Mikolitch, ich wollte sie mal was fragen. Ich hatte eine Unterhaltung mit einer Ärztin von der AOK, Frau Dr. Lese oder Lesemich, es ist schon ein weilchen her. Es ging darum das ich die Begründungen für den ks meiner Schwiegertochter recht merkwürdig fand, nach wir die begründungen die im Kh-Bericht stehen durchgegangen sind, fragte sie mich wie groß meine Schwiegertochter wäre ich sagte 1,57 m. Sie antwortete darauf: sehen sie da haben wir auch schon das problem, bei allen Frauen unter 1,65m wird vorsorglich ein KS gemacht, da frauen dieser größe es in der regel nicht alleine schaffen. Ich würde gerne wissen was sie davon halten frau Mikolitch, ich persönlich finde diese aussage unmöglich und keine begründung, dafür das meine schwiegertochter durch den ks solche schmerzen ertragen muss und hilfe beim kind und haushalt benötigt.
Ich Grüße Sie Mara | | | | | |
| 884 | |  Name: | Katrin Mikolitch
(k.mikolitch@gmx.de)
| | Datum: | Do 18 Dez 2008 11:01:44 CET | | Betreff: | Antwort an Ingeborg | | | Liebe Ingeborg, herzlichen Dank für Ihren Eintrag! Bitte entschuldigen Sie sich nicht für die Länge Ihres Eintrages. Dafür ist doch dieses Forum da! ;-) Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Weg, Katrin Mikolitch | | | | | |
| 883 | |  Name: | Ingeborg
(borgiberg@gmx.at)
| | Datum: | Do 18 Dez 2008 10:22:41 CET | | Betreff: | auch noch am Knabbern | | | Hallo!
Auch meine Tochter wurde vor einem guten Jaht per KS geboren. Ich habe mir viele Beiträge hier durchgelesen, dabei kam bei mir auch wieder einiges hoch, obwohl ich im Großen und Ganzen ja denke, dass ich soweit gut mit meinen Erlebnissen zurecht komme. Hier ist meine Geschichte:
Ich war immer sehr postiv gestimmt, wenn ich über die Geburt meiner ersten Tochter nachgedacht hab. Nie hätte ich erwartet, dass etwas anders als normal laufen könnte. Klar habe ich immer gesagt: Kaiserschnitt? Wenn Gefahr besteht - klar!!". Aber so wirklich nachgedacht habe ich darüber nie.
Dann war ich 10 Tage über Termin und keine Wehen in Sicht, MuMu zu. Also kam es zur Einleitung. Am ersten Tag passierte gar nix, trotzdem musste ich im KH bleiben. Das war echt schlimm für mich, ich hatte sooo Heimweh. Am zweiten Tag setzten gegen Abend leicht Wehen ein, die aber wieder vergingen. Erst am dritten Tag, nachdem mir eine sog. "Bändchen" vor den Muttermund gelegt wurde, setzten gegen Mittag die Wehen ein. Sie waren von Anfang an sehr heftig, aber zuerst habe ich mich noch gefreut und kam gut damit zurecht: "Endlich kommt mein Kind", dachte ich. Tja, denkste, das war erst der Anfang eines Alptraums. Am frühen Nachmittag war der MuMu auf vier cm. Ich sollte zur Entspannung kurz in die Wanne. Nach zwei Minuten musste ich wieder raus, weil ich es nicht ausgehalten habe. Die Wehen wurden plötzlich unerträglich, ich glaubte, ich müsse daran zerbrechen. Es wurde wieder kontrolliert: 4cm, Kind noch nicht im Becken. Ich bemühte mich ruhig zu bleiben, aber irgendwann konnte ich nicht mehr und bettelte um Hilfe. Ich bekam eine Alodan-Infusion, darauf bekommt man einen ordentlichen Rausch und wird mental sehr verlangsamt (ich kann mich aber noch an alles erinnern). Ich hatte noch immer dieselben Schmerzen, konnte es aber nicht mehr sagen. Das war schlimm. Irgendwann, nach einer weiteren Kontrolle (4cm-was sonst) wurde beschlossen, dass eine PDA unumgänglich sei. Also kam der Anästhesist. Er sagte zu meinem Mann, der ja für mich unterschreiben musste: "Die Werte ihrer Frau sind sehr schlecht. Wenn wir eine PDA setzten, kann das schlimm ausgehen für Frau und Kind. Sie könnten daran sterben. Wir müssen es aber trotzdem machen, bitte unterschreiben sie hier...." Ich sah, wie mein Mann ganz weiß im Gescht wurde und dachte, jetzt müssen wir sterben. PDA wurde gesetzt, nix ist passiert und die Schmerzen (für mich, nicht für meine Kleine) waren weg. Endlich. Darüber mache ich mir auch heute noch oft Gedanken. MEINE Schmerzen waren zwar weg, aber meine Kleine war diesen Hammer-Wehen immer noch ungeschützt ausgeliefert. Und ich fühlte mich irgendiwe so abgetrennt von ihr. Ich hab sie allein gelassen. Das macht mich echt traurig. Da war es dann schon am Abend. Die nächste Hebamme kam, sie brachte eine Schülerin mit. Währenddessen die beiden das CTG kontrollierten, bemerkte ich plötzlich einen sehr besorgten Blick der Schülerin. Sie begann meinen Puls zu messen und starrte auf die Herztöne meines Kindes. Sie machte sich Sorgen, dass das CTG nur noch meine Herztätigkeit, aber nicht mehr die meiner Tochter aufzeichnete. Die Hebamme versicherte mir zwar, dass nichts sei und ich mir keine Sorgen zu machen bräuchte, trotzdem verbrachte ich die nächsten zwei Stunden damit, panisch meinen eigenen Puls zu messen und das CTG zu kontrollieren. Ich hatte Angst, meine Tochter könnte sterben. So vergingen die Stunden, der Wehentropf wurde abgedreht, da es sonst zu anstrengend für meine Tochter würde und die Wehen wurden wieder viel schwächer. Der Befund meines Mumu blieb immer gleich. Am nächsten Morgen kam die nächste Hebamme (war es die vierte, fünfte sechste? Ich weiß es nicht...). Sie untersuchte nicht, sondern wollte gleich wieder den Wehentropf aufdrehen. Mein Mann sagte: "Bitte, wir sind jetzt den vierten Tag hier, meine Frau kann nicht mehr. Wir können so nicht mehr weiter." Sie schaute uns sehr erstaunt an und sagte:"Naja, na gut, dann hol ich halt die Ärztin." So nach dem Motto: Naja, wenn ihre Frau so eine Memme ist... Die untersuchte mich dann (mal wieder). 4cm, Kindskopf nicht im Becken. Alles sehr hart und geburtsunreif. So kam es dann zum KS. Er war nicht schlimm, obwohl ich mich doch sehr gefürchtet hab. Er war nicht erwünscht, aber eine Erlösung aus einer Maschinerie. Endlich stoppte der Güterzug, der mich überrollt hatte. Meine Tochter war da. Es war nicht das Geburtserlebnis, auf das ich mich vorbereitet habe. Aber ich war wach, ich hörte ihren ersten Schrei, bekam sie gleich auf die Brust gelegt. Das war sicher ein ganz besonderer Moment. Aber trotzdem... Über die schrecklichen 5 Tage auf der Wöchnerinnenstation mag ich gar nix schreibe. Die körperlichen Schmerzen waren halb so schlimm, da waren ganz andere Sachen, die mich sehr verletzt haben. Baby blues par excellence.... So war das, vor fast genau einem Jahr. Wiederholung auf diese Art und Weise meinerseits nicht erwünscht.
Jetzt wünsche ich mir aber trotzdem wieder ein Kind, keine Ahnung, wie es auf die Welt kommen soll. Es nochmal wagen, oder doch gleich für einen KS entscheiden? Ich weiß es einfach nicht....mal sehen. Erstmal hoffe ich, dass ich wieder problemlos schwanger werden kann und dann auch alles gut geht.
Es tut mir leid, dass es so lang geworden ist, aber es hat so gut getan, es einfach mal in Worte zu fassen!
LG
| | | | | |
| 882 | |  Name: | Katrin Mikolitch
(k.mikolitch@gmx.de)
| | Datum: | Do 18 Dez 2008 09:08:05 CET | | Betreff: | Antwort an die Forumsbesucher, der letzten 3 Tage | | | Liebe Frauen und Männer, liebe Forumsleser und -schreiber, da ich für 3 Tage im Urlaub war, kann ich erst jetzt auf die Einträge antworten.
Ich möchte noch einmal, wie schon vorher geschehen dazu aufrufen, dass hier niemand anderes beschämt oder beschimpft wird. Dies ist ein Forum, indem ich als Leiterin einen achtsamen Raum schaffen möchte. Dies beinhaltet, dass niemand jemand anderes ver- oder beurteilt oder psychologisiert. Und dass jeder in erster Linie von sich selber spricht. Es gab in all' Ihren Kaiserschnittgeschichten schon zu viel Trauma, als dass wir das jetzt weiterführen sollten. :-)
Liebe Bianca, ich kann Sie verstehen, wenn Sie das Forum als Ventil benutzen, allerdings achten Sie dabei auf Ihre Sprache! Ihre Art sich auszudrücken verletzt andere, obwohl die anderen Forumsleserinnen nichts mit Ihrer Geschichte zu tun haben. Ich empfehle Ihnen, sich einen persönlichen, keinen (!) virtuellen Raum zu suchen, wo Sie all' Ihren nachvollziehbaren Frust und Wut ablassen können. Ich rate Ihnen einen Begegnung mit einer Fachfrau oder Fachmann. Auch, wenn Sie bis jetzt für sich noch keinen entsprechenden Ansprechpartner gefunden haben, so gibt es sehr guter Hilfe für Sie. Dieses Forum ist letztendlich zwar eine Erleichterung für Sie, aber keine Dauerlösung, weil hier zwar für Sie Entlasstung passiert ( das ist gut!), aber ich kann hier nicht mit Ihnen an die die wirklichen Gründe und Ursachen gehen, damit wirkliche Heilung passieren kann bei Ihnen. Dieses Forum ist primär als Austausch gedacht und ersetzt keine tiefgreifende psychologische und heilsame Therapie.
Für weiterführende Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, Katrin Mikolitch
| | | | | |
| 881 | |  Name: | Markus
(mustermann@gmx.de)
| | Datum: | Mi 17 Dez 2008 21:17:37 CET | | Betreff: | Bianca | | | Also ich verfolge die Einträge hier schon länger. Mich hat es interresiert wie es Frauen mit KS mental geht , da meine Frau ebenfalls einen ungeplanten KS hatte. Also als Mann sage ich das solange es am Schluß Mutter und Kind gut geht ist es gut gelaufen.! Noch ein Wort zu Bianca du brauchst dringend Hilfe von Profis , was du über dein Kind schreibst ist total daneben. Du gibst ihm die Schuld für dein verpfuschtes Leben. Gib ihm Liebe und nimm es in den Arm, ich finde es feige ein Kind zu hassen nur weil die eigentlich Schuldigen für dich nicht greifbar sind. | | | | | |
| 880 | |  Name: | Daniela
(aufdemkettgert@t-online.de)
| | Datum: | Mi 17 Dez 2008 18:44:11 CET | | Betreff: | Bianca | | | Hallo, eigendlich halte ich dieses Forum für eine super Sache,aber unter diesen Umständen werde ich meine Geschichte garantiert nicht aufschreiben.Ich muß mich nicht für meine Meinung so dumm anmachen lassen,die Antworten von Bianca sind mir zu niveaulos!Zum Schluß noch ein Tip Bianca:Les mal richtig!!!! Alles Liebe Daniela
| | | | | |
| 879 | |  Name: | Ines
(Ines.Maren@gmx.de)
| | Datum: | Mi 17 Dez 2008 10:52:59 CET | | Betreff: | Hallo | | | Ich denke, dass ich Dich Bianca, richtig verstanden habe. Aber gestern haben sich hier wohl Emotionen hochgeschaukelt die Du und Daniela gegeneinander gerichtet haben. Deswegen wollte ich mich dazu melden. Ich möchte etwas sagen: meine Mutter ist mir immer ein gute Mutter gewesen und hat ihr Bestes gegeben. Ich habe nicht unter ihr gelitten. Da ich aber gemerkt habe, dass es ihr nicht immer gut geht habe ich als Kind vermutet, dass ich etwas damit zu tun habe oder etwas tun könnte damit es ihr besser geht. Leider ist das nicht möglich. Ich habe mich deswegen immer schlecht gefühlt und erst als Erwachsene begriffen, was los ist. Vielleicht wird auch dein Kleiner mal versuchen Mama wieder fröhlich zu machen und kläglich scheitern, weil gerade ein Schub da ist. Deshalb, Bianca, glaube nicht dass er davon unberührt bleibt. Ich kann verstehen, Daniela, wenn Du dir Sorgen um Biancas Kind machst. Das ist auch in Ordnung, weil die Angehörigen von Kranken (sei es nun Krebs, Psychose, Sucht etc.)immer mit leiden. Egal wie gut man als Betroffener seine Lieben zu schützen versucht. Ich fine es auch erschreckend den Eintrag zu lesen, aber ich denke Bianca hat ganz gut erklärt, wieso wir hier so schlimme Gedanken lesen. | | | | | |
| 878 | |  Name: | Bianca
(biancaarikan@alice-dsl.net)
| | Datum: | Mi 17 Dez 2008 10:09:15 CET | | Betreff: | cordula | | | hallo cordula, tut mir leid wie deine geburt abgelaufen ist, da dein kind im sterben lag war es leider nötig einen ks zu machen.
ich habe nie gesagt das ich unter dem borderline syndrom leide. Es war immer so wenn ich einen schub hatte, das ich aufeinmal das gefühl bekam nicht mehr atmen zu können und nicht weinen obwohl mir danach war, also habe ich mich geschnitten nicht tief nur so das ich einen schmerz gespürt habe und alles raus lassen konnte oder ich habe meinen kopf oder einen arm von mir gegen eine wand oder kante geschlagen bis ich endlich weinen konnte damit dieser druck im hals und der brust verschwand. Jetzt habe ich diesen ort um alles los zu werden. Ich hoffe nur ich verletze damit niemanden, denn das ist nicht meine absicht.
Gruß bianca | | | | | |
| 877 | |  Name: | BIANCA
(biancaarikan@alice-dsl.net)
| | Datum: | Mi 17 Dez 2008 09:59:58 CET | | Betreff: | an ines | | | hallo ines, ich verstehe deine worte nicht falsch. ich fühle mich von dir nicht angegriffen. Es tut mir leid das du unter deiner mutter gelitten hast, ich tue alles für ihn so gut ich kann.
mir geht es darum das verstanden wird, das das hier meine art ist mir zu helfen und das ich meinem kind keinen schaden zufüge. Man kann gerne seinen kommentar dazugeben, aber mir schreiben das ich mein kind misshandle geht zu weit.
ich hatte vor der ss knapp 2 Jahre keine ernstzunehmende schübe, kaum war ich schwanger kam alles wieder hoch und das nur wegen diesen ständigen untersuchungen und das der arzt mich für dumm gehalten hat. Denn er wußte nicht das ich eine ausbildung zu arzthelferin gerade beendet hatte. Und es mich nicht beeindruckt hat was er erzählt hat um mir igel-leistungen auf auge zu drücken, die typischen geschichten halt um einen angst zu machen. Auf jeden fall war ich während der ss in therapie weil ich mit den erinnerungsschüben und alpträumen nicht mehr klar kam, ab dem 3 ssMonat. Es hat mir nicht geholfen. Und der KS hat mir einfach den absoluten rest gegeben. Ich weiß es ließt sich oft so als wäre ich auf den ks fixiert, er ist einfach das was mich momentan immer wieder runterzieht. an das andere denké ich so gut wie gar nicht mehr, aber ich weiß das das zusammenhängt. Ich nicht jedesmal meine gefühle und gedanken hier niederschreiben würde ich durchdrehen. Denn sobald es geschrieben ist habe ich es auch schon wieder vergessen könnte man sagen. Es geht mir danach besser. Ich wußte nicht das ich jemanden schaden zufügen mit meinen gedanken und gefühlen.
Ich bin mit meinem kleinen 24 stunden am stück zusammen. Andere schicke ihre kinder mit 6 Monaten in eine kita, hätte ich das getan kännte man fast sagen das ich für ihn nichts empfinde. Ich habe ihn bis er seine zähne bekam gestillt also bis zum 7 Monat, er schläft immer noch bei mir im bett weil er nicht alleine schlafen kann und ich habe schon oft versucht ihn in sein bett zu bringen er will nicht, also lasse ich ihm seinen willen. Er kneift immer noch in meine brüste, ich las ihn weil es ihn beruight.
Ich unterdrücke meine schlechten gefühle und schreibe sie dann hier nieder, gerade um ihn nicht zu schaden.
Ich weiß nämlich auch wie es ist zu hören zu kriegen, wäre besser gewesen ich hätte dich abgetrieben, ich wollte dihc nie haben ich wollte einen jungen. ich weiß auch das meine mutter nichts anderes als kind zu hölren gekriegt hat, bei ihr hieß es nur du hättest ein junge sein sollen also benimm dich auch so, sie haben ihr alles beigebracht was man als mann wissen muß. War anscheinend nicht genug. Ihr verhalten mir gegenüber hat sich schlagartig geändert als hörte das ich einen jungen bekomme. Er ist einfach alles für sie und ich bin tatsächlich mal was wert. fast unglaublich.
versteht mich nicht falsch, ich lade hier nur meinen müll ab.
Gruß bianca | | | | | |
| 876 | |  Name: | cordula
(blaugnom76@web.de)
| | Datum: | Mi 17 Dez 2008 09:51:59 CET | | Betreff: | ungeplanter kaiserschnitt und LIBE DANIELA/LIEBE BIANCA! | | | ich habe am am 28.august unseren sohn empfangen.während der schwangerschaft war alles blendend...am vorabend des 28. hatte ich einen blasensprung-ohne wehen.wir sind ins kh gefahren wo dann die die geburt mit einem medikament eingeleitet wurde.langsam setzten die wehen ein.mein freund und meine ma wechselten sich im kreißsaal ab.alles war gut-mein freund fuhr nochmal nach hause um ein bißchen kraft zu tanken,denn es sah so aus als ob alles noch ein wenig dauern würde. meine ma war bei mir.ich lag in der wanne als plötzlich eine wehe nach der anderen mich übermannte.es war als ob mein kleiner aus mir herausgeprügelt werden würde.plötzlich sackten die herztöne ab und der arzt entschied zu einem notks mit vollnarkose.marcello mußte ins intensivzimmer da er zu kämpfen hatte.ich lag im aufwachraum,während unsere familien angehörigen oben saßen und weder wußten wie es dem kind oder mir geht.mein freund konnte ihn nach stunden endlich sehen-NICHT auf den arm nehmen.ich sah ihn erst am dritten tag.da ich nicht aufstehen konnte und marcello nicht das intensivzimmer verlassen durfte.als wir endlich zuhause waren,war es,als hätte ich fremdes kind.die ersten sechs wochen hatten wir viel streit.ich war eifersüchtig weil ich dachte jeder käme besser mit dem kind klar als ich.ich war wütend weil ich meinen jungen nicht verstanden habe wenn er geweint hat.ich war enttäuscht:die schwangerschaft war schön,ich habe mich darauf gefreut ihn zusammen mit meinem freund und meiner ma zu empfangen-übrig geblieben war die angst zu überleben,nicht zu wissen ob er es geschafft hat...und nun...ich libe ihn über alles,doch das erlebnis der geburt fehlt uns dreien. BORDERLINEerkrankte leben im vorhof der HÖLLE!ich war ein jahr lang mit einem borderliner zusammen und es war schrecklich.es gibt-glaube ich-eine kaum schlimmere erkrankung als diese.und,nein, sie ist nicht heilbar.man kann sie medikamentös nur etwas erträglicher machen... | | | | | |
| 875 | |  Name: | Ines
(Ines.Maren@gmx.de)
| | Datum: | Di 16 Dez 2008 23:32:46 CET | | Betreff: | Nachtrag | | | Hallo Bianca, dein letzter Eintrag klingt sehr aufgebracht. Bitte verstehe meinen Eintrag nicht falsch. Ich glaube, dein Kind hat es gut bei Dir und es ist richtig, dass Du nicht immer nur lieb bist, sondern auch Deine Meinung sagst. Bei Deiner Geschichte geht es eben nicht nur um einen ungeplanten KS, wie bei Daniela. Menschen die Depressionen nur vom Hörensagen kennen, können da so wenig mitreden wie eine Frau mit Traum-Hausgeburt in diesem Forum mitreden kann. An Alle: Ich finde einen respektvoller Umang mit einander wichtig. | | | | | |
| 874 | |  Name: | Ines
(Ines.Maren@gmx.de)
| | Datum: | Di 16 Dez 2008 23:02:05 CET | | Betreff: | Mein Senf dazu | | | Hallo Bianca. Ich habe Deine Einträge gelesen und finde schrecklich was Du alles erleben musstest und es freut mich, dass Du mit diesem Forum ein Ventil gefunden hast, welches Dir hilft (im Gegensatz zu den Psychodoc´s die nichts bringen). Trotzdem möchte ich sagen: Auch wenn Du deinem Kind immer eine gute Mutter bist wird es spüren, dass es Dir nicht immer gut geht und dass es Dir in dieser Zeit sehr fremd ist. Dein Hass und die Verzweiflung kann ein Kind nicht zuordnen. Vielleicht wird es ein komisches Gefühl haben und irgendwie vermuten, dass "Mama mich nicht mag". Dies von einer, die weiss wie es ist bei einer depressiven Mutter aufzuwachsen. Heute kann ich ihr Verhalten auf die Depressionen schieben aber es war ein langer Weg bis dorthin. Bitte gehe achtsam mit den Gefühlen und dem Verhalten des Kindes um. Kinder können sowas nicht einordnen oder überschauen. Die Angehörigen leiden immer mit, es wäre schön den "Schaden" so begrenzt wie möglich zu halten. | | | | | |
| 873 | |  Name: | bianca
(biancaarikan@alice-dsl.net)
| | Datum: | Di 16 Dez 2008 22:53:19 CET | | Betreff: | daniela nachtrag | | | du schreibst ich soll vorsichtig sein mit dem was ich schreibe bzw sage. Wir wäre es wenn du darauf ebenfalls mal achtest. Denn das was du über mich behauptet hast, läuft nach dem gesetz unter verleumdnung. wie klug das du nicht einmal eine echte email adresse angegeben hast. | | | | | |
| 872 | |  Name: | Bianca
(biancaarikan@alice-dsl.net)
| | Datum: | Di 16 Dez 2008 21:33:45 CET | | Betreff: | daniela | | | du kannst von mir nicht erwarten das ich das was du mir an den kopf wirst einfach so hinnehme.
Wenn du zu feige bist deine Geschichte hier aufzuschreiben, Mußt du dein maul halten.
Sagen und aufschreiben tu ich was ich will wenn mir danach ist. ich habe dich nicht gebeten zu antworten.
Und päckchen habe ich viele zu tragen und einen teil lass ich hier ab. passt es dir nicht ließ es nicht. Es ist nicht dein ding.
Schreib du erstmal auf was du großmaul hinter dir hast, schreibst du nicht´s, gibt es auch nicht´s. Dann solltest du hier nicht sein. Such dir einen anderen Ort wo du menschen die du nicht kennst und nicht beurteilen kannst angreifen kannst. | | | | | |
| 871 | |  Name: | Daniela
(aufdemkettgert@t-online.de)
| | Datum: | Di 16 Dez 2008 18:43:04 CET | | Betreff: | Antwort Bianca | | | Also,soweit ich weiß sind Borderliner schon therapierbar,bei dir scheint es ja ein besonders schwerer Fall zu sein.Das was du erlebt hast ist bestimmt schrecklich,aber dafür kann dein Kind nichts.Davon mal abgesehn wußte ich gar nicht das man seine Geschichte hier aufschreiben muß um seinen "Senf"abzugeben.Wir haben alle unsere Päckchen zu tragen,man muß halt das beste draus machen.Zum Thema Gedanken noch ein Spruch: Achte auf deine Gedanken,sie werden deine Worte Achte auf deine Worte, sie werden Handlung Achte auf deine Handlung,sie wird Gewohnheit Achte auf deine Gewohnheit,sie wird dein Charakter Achte auf deinen Charakter,er wird dein Schiksal!!! Gruß Daniela | | | | | |
| 870 | |  Name: | BIANCA
(bianaarikan@alice-dsl.net)
| | Datum: | Di 16 Dez 2008 13:51:37 CET | | Betreff: | Daniela | | | Hallo Daniela,
wenn du hier wirklich schon soo lange ließt, wüßtest du das das was du von dir gibst scheiße ist. Ich schreibe hier meine gefühle und gedanken rein weil ich keinen anderen ort dafür habe.
Der kleine wird nicht misshandelt weder körpelich, seelich oder gefühlsmäßig.
Würdest du hier lesen wüßtest du das ich seit 21 Jahren und deppressiven schüben leide. heute ist es nicht mehr so schlimm wie damals. Ich schreibe hier jedesmal rein wenn ich einen schub habe, danach geht es mir besser, weil ich einen teil meines seelichen mülles hier abgeladen habe. nichts anderes.
Das was du hier zu 90% ließt, ist der teil von mir der sich vor 10 Jahren mit HappyHippos versucht hat sich umzubringen. Seit ich keine Taplketten mehr nehme und die frechheit bessesen habe den leuten in meiner umgebung die meinung zu geigen und mir nicht mehr alles gefallen zu laßen geht es mir besser.
Der KS hat mich wieder auf die Stufe von vor 10 Jahren zugesetzt weil man mir mein selbstbestimmungsrecht genommen hat, weil man mich gefesselt hat, weil man mich gegen meinen willen aufgeschlicht hat. Mich über tage hinweg als hure etc. bezeichnet hat und heute wie damals die unterleibsschmerzen die ich immer noch habe nicht ernst nimmt.
Ich habe mit ´5 Jahren angefangen mich auffällig zu verhalten weil man mich vergewaltigt hat und dieser Ks war nicht anderes. Mir hat noch nie ein Psychoonkel helfen können, ich mußte mir immer selber helfen. und nichts anderes tue ich in dem ich hier meinen Müll ablade. Weil es niemanden interessiert was ich will oder wie es mir geht.
Ich würde dem Kleinen niemals etwas antuen, den ich bin ein mensch kein tier. ich habe noch nie einem anderen schaden zugeführt, das tue ich nur mir selber.
Bevor du dir ein urteil über mich erlauben kannst DANIELA müßtest du mich kennen und das tust du nicht. Seit ich hier reinschreibe habe ich aufgehört mir schnitt wunden zuzufügen. Bevor ich dem kleinen etwas tue oder zulassen würde das jemand anderer ihm was antut, würde ich demjenigen oder mir etwas antun. Ich würde für diesen kleinen Teufel mein leben geben.
Wenn ich hier schreibe dann immer weil es mir schlecht geht, weil mich erinnerungen und gefühle überwältigen die ich nicht unterdrücken kann. Es ist nun einmal so das ich immer liebe kleine Süße sein mußte die immer lächelt und anderen hilft. Denn den Menschen ist es egal wie sich andere fühlen, und ich muß meine gefühle loswerden.
MIR IST EGAL WAS ANDERE DENKEN, ABER ICH LASSE NICHT ZU DAS EINER BEHAUPTET ICH WÜRDE MEINEN KLEINEN TEUFEL LEID ZUFÜGEN, DAS WÜRDE ICH NIEMALS TUN.
Ich erwarte nicht das du mich verstehst, wäre von einer fremden auch zuviel verlangt. Hier hat jemand vor kurzen reingeschrieben, ja ich liebe mein kind aber ich könnte es genauso gut adoptiert haben. So geht es mir auch.
Heute ist ein sehr guter tag, mein schub ist vorbei und ich bin einfach glücklich. Mein teufelchen lacht gerade weil er die Katze jagt.
Also Daniela, das was du in diesem Forum noch finden wirst von dem was ich geschrieben habe, ist das was in mir vorgeht wenn ich einen Schub habe, nichts anderes. Ich stelle keine gefahr für andere dar schon gar nicht für kinder.
So Daniela was ist eigentlich mit deinem KS und deinen gefühlen ich habe hier von dir noch nichts gesehen. Mich findest du ab den 700 Einträgen was ist mit dir. Wenn du schon so was nettes über mich behauptest, wo ist deine Geschichte.
Gruß Bianca | | | | | |
| 869 | |  Name: | Daniela
(aufdemkettgert@t-online.de)
| | Datum: | Di 16 Dez 2008 12:22:19 CET | | Betreff: | Eintrag von Bianka am 11.12.08 | | | Hallo!Ich bin schon länger hier am rumstöbern weil ich selber im Mai diesen Jahres einen ungeplanten Ks hatte und noch dran zu knabbern habe.Ich will ja auch niemanden verurteilen aber was ich da gelesen habe tut mir in der Seele weh.So kann man doch nicht über sein Kind denken,was macht das denn durch und wie fühlt es sich?Da muß doch wirklich professionelle Hilfe her,das kann man doch nicht mitansehen.Ich will auch keine Vorwürfe machen,aber das Kind kann am wenigsten was dafür und hat es auch nicht verdient das es so kalt behandelt wird.Es war doch ein Wunschkind,oder nicht?Da muß man doch mal den Hintern hochbekommen,Ks hin oder her!!Irgendwann ist mal gut verdammt!!!Ich finde es ganz schlimm wenn an den Kindern alles ausgelassen wird.Tut mir leid wenn ich jetzt jemanden auf die Füße getreten bin,das mußte aus mir raus,ich kann sowas nicht ertragen.Wenn es so schlimm ist mit dem Kind,dann sollte man wenigstens den Mum haben und dafür Sorgen das es ihm woanders besser geht.(Pflegefamilie).Tut mir leid Daniela | | | | | |
| 868 | |  Name: | Christine
(christine.busch@web.de)
| | Datum: | Di 16 Dez 2008 10:15:59 CET | | Betreff: | Danke | | | Hallo, entschuldigung, ich wußte nicht dass Sie keine Fachärztin sind, ich dachte Sie sind Gynäkologin. Steht zwar nirgends, aber hab ich irgendwie so angenommen.
Ich werde wenn eine 2. SS ansteht, alles noch einmal mit meiner Gyn und Hebamme besprechen und auch die Akten durchgehen.
Ich dachte nur ich könne vl. hier auch schon mal eine Erklärung dazu finden.
Vielen Dank und viele Grüße, Christine | | | | | |
| 867 | |  Name: | alisa
(@alissax@aol.com)
| | Datum: | Mo 15 Dez 2008 21:36:22 CET | | Betreff: | Fr. Mikolitsch | | | Vielen Dank erstmal für die Antworten von allen , das tut gut:-)
Und an Fr. Mikolitsch :
Ich komme auch aus Düsseldorf und werde mir Ihren Ratschlag überlegen und evtl. Kontakt zu Ihnen aufnehmen.
Es ist jedoch irgendwie schwieriger, seine Probleme persönlich, als anonym zu besprechen, Selbstzweifel eben:-)
Danke und viele Grüsse | | | | | |
| 866 | |  Name: | Katrin Mikolitch
(k.mikolitch@gmx.de)
| | Datum: | Mo 15 Dez 2008 14:09:49 CET | | Betreff: | Antwort an Christine | | | Liebe Christine, herzlichen Dank für Ihren Eintrag. Da ich weder Ihre Akten oder Geburtsbericht gelesen habe, noch eine Gynäkologin bin , kann ich mich zu Ihrem genauen Befunden oder Wahrscheinlichkeiten nicht äußern. Besprechen Sie am besten Ihre Fragen mit Ihren Unterlagen mit einer erfahrenen Hebamme oder auch mit einer Gynäkologin ( vielleicht auch eine aus dem Krankenhaus von damals) Warum sich Ihr Kind "verkeilt" hat mit dem Köpfchen kann sicherlich einige unterschiedliche Ursachen haben.Ein hoher Gradstand muss sich jedoch nicht zwangsläufig wiederholen. Aber wie gesagt: bitte mit einem Facharzt besprechen und mit ihm dann alle weiteren diagnostischen Möglichkeiten klären :-) Dass Sie sich um das Thema große Gedanken machen ist gut nachvollziehbar. Herzlichst und viele Grüße, Katrin Mikolitch
| | | | | |
| 865 | |  Name: | Christine
(christine.busch@web.de)
| | Datum: | Mo 15 Dez 2008 14:00:00 CET | | Betreff: | Frage | | | Hallo Fr. Mikolitch, ich freue mich auf diese Seite hier gestoßen zu sein und möchte gerne eine Frage an Sie stellen, die mir schon lange auf der Seele brennt.
Ich habe im Juli 2007 unsere Tochter mit einem NotKS auf die Welt gebracht, da sie sich mit dem Kopf im Becken verkeilt hatte (hoher Gradstand) und da mit Entzündungswerte bei grünem Fruchtwasser sehr hoch waren. Alles ging sehr schnell, die Entwicklung unserer Kleinen bei dem KS war sehr sehr schwierig, da sie schon richtig feststeckte, die Spinale hat nicht richtig gesessen so dass ich vor Schmerzen und Angst geschrien habe. Emilia war ganz blau, schlaff und hat nicht geatmet, außerdem hatte sie ein großes Kephalhämatom. Mittlerweile geht es ihr sehr gut, es sind keine weiteren Komplikationen aufgetreten und sie hat sich zu einem süßen, frechen Mäusezahn entwickelt worüber ich sehr dankbar bin.
Nun meine Frage: ich war in der Nacht vor der Entbindung schon einmal im KH, da ich schon 3 Nächte Wehen hatte, wurde dort untersucht aber mit unreifem Befund wieder nach Hause geschickt. Erst einige Wochen nach der Geburt habe ich von meiner Nachsorgehebamme erfahren dass die Hebamme die mich in dieser nacht untersucht hatte auch schon festgestellt hatte, dass das Köpfchen nicht richtig eingestellt war. Ich denke dass sich Emilia durch die langen unproduktiven Wehen da richtig verkeilt hat. Hätte man damals schon etwas versuchen können an ihrer Position zu ändern ? Hätte dies helfen können wenn man nicht so lange zugewartet hätte ? Oder ist dies erst beurteilbar wenn auch die FB geplatzt ist ?
Mich beschäftigt dieses Erlebnis immer noch sehr und ich hoffe dass bei einer eventuellen 2. SS eine spontane Entbindung möglich sein wird.
Ist es sinnvoll aufgrund dieser Vorgeschichte mein Becken vermessen zu lassen oder ist es eher unwahrscheinlich dass die "falsche" Lage durch ein zu kleines Becken ausgelöst wurde ?
Vielen Dank und mit freundlichem Gruß, Christine | | | | | |
| 864 | |  Name: | Katrin Mikolitch
(k.mikolitch@gmx.de)
| | Datum: | So 14 Dez 2008 18:06:58 CET | | Betreff: | Antwort an Sabrina | | | Liebe Sabrina, ihr Bericht ist sehr berührend. Was die Hebammen gesagt haben über die andere Frau, war nicht taktvoll. Es ist ein ganz natürlicher Vorgang, wenn Stuhlgang bei den Wehen kommt. Wenn jemand so etwas sagt, dann halte ich ihn für unprofessionell! Ich danke Ihnen für Ihren Bericht. Vielleicht wäre es in Ihrem Fall wichtig, dass Sie diese Vorkommnisse auch der Leitung des Krankenhauses mitteilen. Sie haben sich nicht richtig behandelt gefühlt und eine Möglichkeit ist es, dass man sich seine Würde wiederholt, dass man sich ausdrückt. Schreiben Sie einen Brief oder sprechen Sie mit der Kreissaalleitung. Wichtig in jedem Falle wäre, dass Sie selber schauen, was SIe brauchen, um Ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Alles Gute für Sie, Katrin Mikolitch
| | | | | |
| 863 | |  Name: | Sabrina
(sabrinaklaus410@t-online.de)
| | Datum: | So 14 Dez 2008 15:14:42 CET | | Betreff: | meine erfahrung | | | hallo, ich hatte am 28.06.08 einen notkaiserschnitt wegen geburtsstillstand. ich lag 19 stunden in den wehen mitten in der nachtnlief ich den krankenhausflur auf und ab treppe rauf treppe runter konnte irgendwie nichts mehr nicht laufen nicht stehen und schon gar nicht liegen...aber das interessierte niemanden! ich denke das mir nicht geglaubt wurde da das ctg keine wehen anzeigte! morgens um 7 uhr hat man mich dann endlich in den Kreissaal verlegt...dort wurd es aber auch nicht besser...ne hebamme die mich die ganze zeit anschrie ich sollte mich doch mal zusammenreisen und atmen so wie sie es vor macht...leider konnte ich das aber unter dem starken wehenschmerz nicht so richtig umsetzen. da die fruchtblase immer noch nicht geplatzt war wurde sie gesprengt um meinem kind irgendetwas am kopf zubefestigen...ich glaube das war sowas ähnliches wie nen ctg...weil den konnten die bei mir nicht anlegen, da ich keine minute still sitzen konnte vor schmerzen.dann der nächte schock grünes fruchtwasser. ich wusste nicht wirklich bescheid und dachte das mein kind am sterben ist! es wollte mich auch niemand eines besseren belehren. naja dann war ich noch verwirrter als vorher und die hebamme schob ne ruhige kugel...liess mich immer wieder alleine! dann gabs ne pda...tolle idee dachte ich...ja pustekuchen...half nichts!!! und der arzt der die pda legte ich weiß nicht wo er sein handwerk lernte aber irgendwie hatte er was verpasst er hat die pda zwei mal stechen müssen weil er nicht zwischen den wirbeln durch kam...naja ich weiß heute fast 6monate später noch ganz genau wo die pda gelegt wurde da ich es immer noch fühle. (im op wurde noch mal ne pda gelegt da die andere nicht so toll gelegt wurde...also das dritte mal stechen insegsamt) dann sollte ich pressen aber ich war so gehemmt ich konnte einfach nicht...dafür gibts auch nen guten grund! meine schwester und ich waren gleichzeitig schwanger und sind gleichzeitig ins krankenhaus gekommen...als wir im kreissaal auf dem flur warten musste, ist ne hebamme ausem zimmer gekommen und meinte zu einer andere hebamme " jetzt hat die alte sau uns auch noch auf den tisch geschissen" und durch dieses aussage konnte ich einfach nicht pressen ich hatte so eine angst das mir das gleich passieren könnte wie dieser anderen frau. heute denk ich mir wenn mir die aussage einfach egal gewesen wär und ich einfach gepresst hätte, hätte ich es wahrscheinlich auch geschafft mein kind alleine auf die welt zubringen!und müsste mich jetzt nicht mit den gedanken rumquälen wie es wohl gewesen wär...oder müsste nicht mit einer kaiserschnitt narbe leben die ewig wieder auf geht. ich bin sehr froh das es meinem kind gut geht und wir ein super verhältnis zueinander haben auch wenn er mir eine stunde nach der geburt wieder weg genommen wurde da ich schwangerschaftsdabetes hatte musste er zur überwachung auch die neugeborenenstation und dort erstmal bleiben, da er irgendwoher zusätzlich noch eine infektion bekommen hatte wurden aus 3 tagen aber 9 tage das war eine sehr schwere zeit für mich und meinen mann. da ich so schnell wie möglich aus dem krankenhaus raus wollte bin ich nach 5 tagen gegangen und bin dann zu jeder mahlzeit wieder ins krankenhaus gefahren...das war eine sehr nervenaufreibende und stressige zeit, da wir zuhause noch fleißig am umbauen waren...aber irgendwie mit viel liebe, kraft und einem starken willen haben wir auch das geschafft!
lg sabrina | | | | | |
| 862 | |  Name: | Katrin Mikolitch
(k.mikolitch@gmx.de)
| | Datum: | So 14 Dez 2008 13:50:14 CET | | Betreff: | Antwort an die vielen Frauen Britta, Maike, Bianca und Alisa | | | Liebe Mütter, ich finde das sehr schön, dass Sie sich unterstützen und miteinander "reden" hier im Forum. Gleichgesinnte zu treffen, ist ein Weg das Erlebten zu verarbeiten. Weiter so! :-)
Liebe Britta ( Eintrag 851) Sie erzählen, dass Sie von der Hebamme enttäuscht sind und daß das Bonding, also Ihre Mutter-Kind- Bindung nicht so ist, wie Sie sich das vorstellen. Haben Sie einmal das Baderitual gemacht? Da könnten Sie mit ganz viel Nähe Ihrem Kind erzählen, wie das für Sie war bei der Geburt. Vielleicht wäre es auch noch einmal wichtig, dass Sie der Hebamme mitteilen, dass Sie so enttäuscht sind. Weil: relativieren ( das Kind ist doch gesund oder der Vergleich mit einer anderen ( Brust-) OP hilft Ihnen mit Ihren Gefühlen nicht. Vielleicht wenden SIe sich auch persönlich einmal an eine Beratungsstelle des Netzwerkes - gemeinsam und mit Unterstützung einen Heilungsweg zu gehen, ist sicherlich einfacher, als alleine ;-)
Liebe Maike, ( Eintrag 856) herzlichen Dank für Ihren Eintrag. Es ist gut und wichtig auch hier im Forum zu hören, dass es Mütter gibt, die Ihre Erfahrung als nicht so schlimm empfinden. Tatsächlich haben ja auch nicht alle Frauen mit Ihrem Kaiserschnitt Probleme. Alles Liebe für Sie!
Liebe Bianca, Sie haben ein sehr schwieriges Verhältnis zu Ihrem Kind. Es ist Ihnen sehr fremd, schreiben Sie. Ihnen würde ich sehr an's Herz legen, dass Sie zur Verbesserung Ihrer Mutter-Kind Beziehung zu einer professionellen Beratungsstelle gehen. Sie und Ihr Kind leiden sicherlich beide sehr, so, wie Sie das beschreiben. Mit professioneller Unterstützung können Sie auch herausbekommen, warum das bei Ihnen beiden so ist, wie es ist. Meist spielen, neben der Geburtsart, auch andere Gründe mit. Z.B. Wie sind Sie selber geboren worden? Wie haben Sie Ihre eigene Mutter-Kind Bindung erlebt? Wie war das Verhältnis zu Ihren Eltern? Wie ist grundsätzlich Ihr Umgang mit Nähe und Distanz oder mit Gefühlen? Um Sie gut zu beraten, braucht es ein sehr genaues Reinspüren in Ihre ganz persönliche Lebensgeschichte. Dies kann nur in einem persönlichen Kontakt und nicht über das Internet passieren. Daher mein Rat an Sie: Wo wohnen Sie? Gibt es eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe? Alles Gute wünsche ich Ihnen auf Ihrem weiteren Weg!
Antwort an Alisa ( Eintrag 858 ) Sie sind geplagt von Versagen- und Schuldgefühlen. Ich kann Ihre Gefühle und die damit verbundene Frage: "Bin ich überhaupt eine richtige Frau/Mutter?" sehr gut verstehen. Sie haben sich, wie Sie sich beschreiben von einer selbstbewußten jungen Frau in eine unsichere Frau verändert. Auch bei Ihnen glaube ich, dass es für Sie heilsam wäre, wenn Sie sich helfen und unterstützen lassen würden. Von einer liebevollen wertschätzenden Fachfrau, die Sie vollständig in Ihrem "Eigenen" sehen kann und dann gemeinsam mit Ihnen herausfindet, was Sie auf Ihrem Weg zur Heilung benötigen. Was meinen Sie?
Liebe Frauen, ich hoffe, dass ich bei der Menge der EInträge zur Zeit keinen vergessen habe und wünsche allen hier einen schönen 3-ten Advent. Katrin Mikolitch
| | | | | |
| 861 | |  Name: | Tiziana
(tigra9976@web.de)
| | Datum: | Fr 12 Dez 2008 20:52:43 CET | | Betreff: | an alle Mütter | | | Hallo liebe Mamis, ich möchte euch das Gleiche sagen, wie Britta: Wir hatten Schmerzen, wir haben gelitten, wir haben sehnsüchtig unsere Kinder erwartet- ganz wie normale Gebährende auch. Natürlich wünscht man sich eine normale Geburt, aber müssen nicht alle Schwangere im Falle des Falles damit rechnen, dass auch ein Kaiserschnitt her muss? Wir sollten glücklich und dankbar sein, dass unsere Kinder gesund und munter sind. Das ist das was zählt. Was unsere Männer angeht: die meisten sind überfordert. Mein Mann hat im gleichen Zimmer gelegen und hat sogar geschlafen. Aber beim Kaiserschnitt war er dabei und als unser Sohn endlich da war, haben wir vor Freude zusammen geweint. Für mich ist wichtig, dass mein Mann sich dieses Kind genauso gewünscht hat wie ich. Hört sich vielleicht etwas blöd an, aber was für mich auch wichtig ist: dass unser Sohn im wahrsten Sinne des Wortes ein Kind der Liebe ist. Ich wünsche allen Müttern ganz viel Liebe für ihre Kinder und die Kraft alles verarbeiten zu können. | | | | | |
| 860 | |  Name: | Britta
(flyholm@t-online.de)
| | Datum: | Fr 12 Dez 2008 14:17:10 CET | | Betreff: | Alisa | | | Hallo Alisa,
ich kann Dich sehr gut verstehen. Hatte am Anfang auch große Schuldgefühle und fühlte als ob ich als Frau versagt hätte. Ich bin normalerweise auch nicht auf den Mund gefallen und hab mir während der Geburt Dinge gefallen lassen, die ich normalerweise niemals hätte mit mir machen lassen (der OP hatte ich zugestimmt, aber warum habe ich keinen Terz gemacht, als man mir mein Kind ewig nicht brachte..)
Ich denke, es ist ganz normal, dass man in so einer Situation nicht mehr "Herr" bzw "Frau" der Lage ist. Wenn man dann das Pech hat an solche Ärzte udn Hebammen zu geraten ist das nur "Pech", aber nicht Dein Verschulden.
Ganz ehrlich: Heute finde ich nicht mehr, dass wir versagt haben. Es gehört ganz schön viel Mut dazu, sich zu einer SPA zu entschließen und sich sozusagen bei lebendigem Leib aufschneiden zu lassen. Wir hatten Schmerzen, wir haben gelitten, wir haben sehnsüchtig unsere Kinder erwartet- ganz wie normale Gebährende auch. Und wie ich heute nach vielen Gesprächen weiß verläuft auch nicht jede Spontangeburt wunschgemäß oder wie geplant - manche brauchen Schmerzmittel, obwohl sie es nicht wollten, etc. Wer sagt denn, wo da die Grenze ist: Nur eine Frau, die ihr Kind ohne Schmerzmittel und ohne Saugglocke, Zange, etc, zu Welt bringt ist eine echte Frau? Ich sag das jetzt einfach mal so provokativ. Du BIST eine echte Frau!!!
Ich finde auch, dass Vorwürfe, Wut und Hass keine LÖsung für das Problem sind. Wahrscheinlich führen sie langfristig in einer Partnerschaft nur zur Scheidung, wenn nicht auch zu Gewalt oder Schlimmerem. Unsere Männer waren mit der Situation einfach überfordert. Sie wollten mit Sicherheit nur das Beste für uns und unsere Kinder. Ich bin auch oft noch enttäuscht über meinen Mann, weil er während meiner WEhen Zeitung las und dann bei der OP voll dabei war. Ich denke aber es war eher die Hilflosigkeit bei den Wehen und während der OP da passierte ja was. Männer können das einfach nicht nachvollziehen. Zum Glück können wir da gut drüber reden, ich wünsche Dir das in Deiner Partnerschaft auch. Wenn einer ein Leben lang Schuldgefühle hat, hilft das der Parternschaft geschweige denn der Familie auch nicht weiter.
Ganz lieben Dank an alle anderen für die lieben Worte, da ist ganz viel Wahres und Liebes drin. Mir tun Eure Worte sehr gut und einige haben mich zu TRänen gerührt. Vielleicht hilft jede einzelne TRäne ja weiter das ganze bald zu verarbeiten?
Liebe Grüße, Britta | | | | | |
| 859 | |  Name: | Bianca
(biancaarikan@alice-dsl.net)
| | Datum: | Fr 12 Dez 2008 11:54:25 CET | | Betreff: | alisa | | | hallo alisa, ich kann dich voll verstehen, bei mir war fast genauso bis auf ein paar kleinigkeiten. mein mann ist mir ebenfalls in den rücken gefallen, was ich ihm nicht verzeihen kann. Ich sagte nein er sagte ja und da ich mit einem türken verheiratet bin war die sache für die ärzte entschieden mit mir wurde nicht geredet alles wurde mit meinem Mann abgeklärt einschließlich der einverständniserklärung ich weiß das ich diese nicht unterschrieben habe. Bis auf das ich ständig angeschrien wurde habe ich nicht existiert.
ich weiß das das sehr sehr hart ist, vielen frauen hier geht es genauso. Aber wir müssen alle damit leben es ändert nichts mehr.
Mach deinem Mann klar was er getan hat, ich werfe meinem das jedesmal vor wenn er mir mit einem weitern kind ankommt. Ich mach ihn dann so fertig, wie er und die Ärzte das mit mir gemacht haben. Dann hält er mindestens 2 monate die Klappe.
Schrei deinen Mann an sag ihm das das keine Lapallie ist und das er eine mitschuld trägt daran das es dir schlecht geht. Wenn er dich nur ein bischen liebt wird er sich entschuldigen. Wenn ich es meinem Mann sage wagt er es tagelang nicht mir in die Augen zu sehen, weil er weiß was er getan. und das er es nicht wieder gut machen kann, auch wenn er das versucht.
Das ist das einzige was ein bischen hilft.
Ich wünsche dir alles Gute.
Gruß Bianca | | | | | |
| 858 | |  Name: | alisa
(alissax@aol.com)
| | Datum: | Do 11 Dez 2008 23:02:49 CET | | Betreff: | Kann den KS nich akzeptieren | | | Hallo,
ich bin auch sehr froh, dass ich diese Seite gefunden habe, hatte schon gedacht, ich wäre hysterisch, weil ich immer noch an meinem KS zu knabbern habe.
Während meiner SS sah alles nach einer natürlichen Geburt aus, worauf ich auch sehr gehofft hatte. Meine Mutter hatte zweimal einen KS erlebt und da ich mich bis heute nicht so gut mit ihr verstehe, wollte ich alles anders und vor allem besser machen. Gymnastik, Geburtsvorbereitungskurs und viele positive Gedanken- da konnte doch nichts schief gehen.
Am besagten Abend-einem Sonntag- war ich auch noch zum CTG im KH, da der ET schon sechs Tage drüber lag. Alles in bester Ordnung. Dann zu Hause, um 23 Uhr, ging es endlich los. Ich hatte alle sieben Minuten Wehen. Um vier Uhr morgens nahm ich ein heisses Bad, um die Echtheit der Wehen zu überprüfen und siehe da- kurz darauf verstärkten sich die Wehen und kamen bereits alle fünf Minuten.Mein Schleimpfropf ging ab und ich jubelte ! Endlich ging es los !Es war die schönste Nacht meines Lebens ! Um sieben Uhr weckte ich dann meinen Mann ,der Urlaub hatte. Wir frühstückten noch in aller Ruhe, wohl wissen, dass wir einen langen Tag vor uns hatte. Hach, was war das schön. Ich war, trotz der Wehen, total entspannt. Endlich endlich will mein Kind kommen, mein geliebter Sohn !
Dann gegen 9 Uhr im KH wurden wir von unserer mürrischen Hebamme empfangen. Mein MuMu war berets vier cm geöffnet. Dann die schmerzhafte und völlig kalte Untersuchung vom Oberarzt mit sämtlichen Zuschauern. Studenten ? Da unser kleiner Mann auf über vier Kilo geschätzt worden ist, war auf einmal die Rede von Komplikationen. Ihr Becken würde das schon schaffen, aber hören sie mal bei DEM Gewicht kann die Schulter stecken bleiben und der Arm ihres Sohnes ist dann für immer gelähmt ! Wie bitte ? Ich war total geschockt. Wir sollten uns schnell, ganz schnell überlegen, ob wir nicht einen KS haben wollten Mein Mann war völlig überfordert, die Hebamme passiv und dann nicht mehr zu sehen, der Oberarzt rasselte noch weitere, mögliche Komplikationen einer natürlichen Geburt herunter.
Ich hatte Schmerzen und ich hatte Angst. Deshalb stimmte ich diesem Eingriff wohl zu. Ich fühlte mich allein, denn niemand war da. Wer auch ? Die Hebamme, der es eh völlig egal war oder mein Mann ? "Was glaubst Du wohl, was Du Dir für Vorwürfe machen wirst, wenn sein Arm wirklich gelähmt ist", sagte er. Warum hat er mich nicht unterstützt ? Warum war keine Hebamme da, die gesagt hat "sie schaffen das schon" oder "wir versuchen es gemeinsam" ??? Warum war ich nicht stark genug, der Meinung der anderen Stand zu halten ?= Ok. Auf einmal ging alles ganz schnell. Was machten die mit mir ? Ich war entmündigt, hilflos. Aber immerhin wussten es doch alle anderen besser als ich, die Mama, die immer so sehr auf den Verlauf der Natur vertraut hatte. Es wurde herum geschnitten, ein Gemetzel an meinem eigenen Körper. Ich hatte Platzangst im OP und mir war kalt von der blöden Spinalanästhesie. Bis heute ist mir meine Narbe ein Greuel.
45 min später wurde mir ein kleines Etwas gebracht. Sauber gebadet und gewickelt. wer bist Du? DICH soll ich 41 Wochen lang getragen haben ? Mein Kind war mir fremd, ich hatte sämtliche Nebenwirkungen von der SPA. Auch als mein Sohn an mir saugte, war ich nicht richtig da. Bis heute frage ich ständig meinen Mann , was all die Zeit geschehen ist. Mein armes Kind !
Vorher war ich in leitender Position tätig und hatte eine grosse (aber nette ) Klappe. Heute habe ich Komplexe, kaue Fingernägel. Ich bin keine richtige Frau, ich habe im entscheideneden Moment versagt und war nicht für mein Kind da. Alle anderen haben über mich , meinen Körper und über mein Kind entschieden.
Selbst zu meinem Mann habe ich seitdem ein zwiespältiges Verhältnis. Mein KS ist eine Lapalie, hauptsache der Kleine ist gesund. Ja schon, aber er ist mir an den Tagen , an denen ich noch immer viel weine, immer noch fremd. Ich habe versagt
Mann, bin ich wütend. Mein KS wurde wohl nur aus wirtschaftlichen Gründen so schnell entschieden. Wir hätten es schaffen können, aber niemand wollte mitziehen.
bis heute schäme ich mich dafür, dass ich keine vollwertige Frau bin, dass ich versagt habe und dass ich es noch nicht einmal versucht habe. Dass mein Kind als erstes eine mürrische Hebamme und nicht seine eigene Mutter gehabt hat.
Mein Mann wünscht sich noch ein zweites Kind aber ich habe Angst, noch einmal zu versagen. | | | | | |
| 857 | |  Name: | Bianca
(biancaarikan@alice-dsl.net)
| | Datum: | Do 11 Dez 2008 16:48:58 CET | | Betreff: | schlechte Laune | | | Hallo Leute,
ich wollte nur mal wieder was loswerden.
Das Kind das man mir mitgegeben hat wird morgen 2 Jahre alt. Und das einzige was ich empfinde ist eine unbeschreibliche wut und Hass. Es ist wieder so das ich dieses fremde Kind ansehe und es am liebsten wieder zurückbringen würde. Denn das ist nicht mein Kind. Ich weiß nicht wessen Kind das ist, ich weiß nur es ist nicht meins. Ich war schwanger die haben mit ihrem ach so tollen KS eine abtreibung an mir vorgenommen und mir drei tage später ein kind in die hand gedrückt und behauptet es wäre meins. Ich empfinde für dieses kind einfach nichts. Und der gedanke wegen meinem Mann einen Geburtstag wegen diesem Kind Feiern zu müssen, treibt mich in den wahnsinn. Ich habe nichts zu feiern. Ich habe nie ein kind zur welt gebracht und soll eine abtreibung feiern, das war das ende meiner Schwangerschaft ohne ein richtiges ende zu sein, denn eine Geburt hat es nicht gegeben. Ich würde am liebsten schreien und diejenigen die mir das angetan haben am liebsten umbringen. Ich hatte wehen, ich habe gespürt wie das kind in mir tiefer gerutscht ist und dann war einfach alles vorbei, wo ist mein kind, was ist mit der Geburt wo ist das alles geblieben????? Ich weiß es nicht, es ist einfach weg. Und das Kind mit dem ich morgen seinen Geburtstag feiern soll, ist nicht die antwort darauf. Und gehört auch nicht zu mir. | | | | | |
| 856 | |  Name: | maike
(@ maike-83@gmx.de)
| | Datum: | Do 11 Dez 2008 14:58:32 CET | | Betreff: | hallo | | | Ich habe paar einträge eben gelesen und möchte schreiben das es bei mir ganz andres war. Also ich hatte Not Kaiserschnitt montags ist meine fruchtblase geplazt sind dann auch gleich ins KH gefahren aber ich hatte keine wehen und so am nächten morgen Um 8 uhr bin wieder zum ctg tat sich immer noch nichts und der muttermund war nur 4 cm auf da hat der Arzt entschieden mir ein Wehengel zugeben hat aber gleichzeitig gesagt das da durch sich die Herztöne vom Kind verschlechtern können und dann muß ein Kaiserschnitt gemacht werden mir war das egal naja und so hatte ich einen Kaiserschnitt obwohl ich eigentlich nicht wollte. Ich hatte Vollnarkose und da druch fehlen mir gut 2 stunden das ist für mich das schlimmste dadran ich weiß nur das mein freund sie gleich aufm arm gekriegt hat und als ich wach war hatte ich sie auf der Brust und als ich richtig wach war wurde sie mir zum stillen angelegt das war ganz schön ich habe bis vor kurzem voll gestillt . Ich habe keine Nebenwirkungen oder so und meiner tochter geht es bestens. Klar fehlt mir das gefühl wie das ist mit den wehen und so...Aber ich bin ehrlich den kaiserschnitt fand ich jetzt nicht schlimm es gibt auch vorteile ich hatte nämlich einbischen angst vor der nachgeburt und den nach blutungen aber die nur war ganz wenig. So wollte eigentlich nur sagen das bei mir alles super war und ist. | | | | | |
| 855 | |  Name: | Tiziana
(tigra9976@web.de)
| | Datum: | Do 11 Dez 2008 10:37:05 CET | | Betreff: | Antwort an Britta | | | Liebe Britta, Dein Beitrag hat mich sehr berührt. Mein Sohn sollte auch auf natürlichem Wege geboren werden. Muttermund war offen, Lage des Kindes stimmte, aber sein Köpfchen ist nicht tief genug nachgerückt, und da das Fruchtwasser schon abgegangen war, kam es zum Kaiserschnitt. Ich habe ihn kurz nach der Geburt gesehen, und dann sofort als ich im Gebärzimmer lag. Mit dem Stillen hatte ich fast die gleichen Probleme, mein Kind war zu müde, wollte lieber schlafen. Ich hatte aber schon gut Milch.... Ich hatte Schwierigkeiten mit der Neugeborenenstation. Sie haben es als dramatisch gesehen, dass mein Sohn am 4. Tag 7% seines Geburtsgewichts verloren hatte. Sie haben ihn zugefüttert, und wenn ich ihn zum Stillen bekam, hat er meistens noch die ganze zugefütterte Milch gebrochen. Mir wurde dann aber vorgehalten, ich würde mein Kind nicht stillen. Es begann ein Albtraum. Meine Hebamme hat mir Mut gemacht, das Krankenhaus zu verlassen, weil ich zu Hause besser aufgehoben wäre. So war es auch. Sie hat mir sehr viel Hilfe gegeben und mein Sohn nimmt gut zu. Ich wollte zwar auch keinen Kaiserschnitt, aber ich denke daran, dass ich dieses Kind gewollt habe und dass ich ja schwanger war. Ich hatte ja diese grosse Kugel, die ich vor mir hergeschoben habe. Und da war mein Kind drin. So war es auch mit Deinem Mäuschen: Sie war in Deinem Bauch drin. Sie hat getreten und Du hast sie gespürt. Und nun kannst Du sie in Deinem Arm halten. Ich wünsche Dir alles alles Gute, und dass Du dieses Trauma bald verarbeitest. Schön, dass Du so einen Mann hast, der für euch da ist.
LG Tiziana | | | | | |
| 854 | |  Name: | Ulrike Kerber
(ulli.kerber@drei.at)
| | Datum: | Mi 10 Dez 2008 23:40:38 CET | | Betreff: | Dankeschön! | | | Liebe Frau Mikolitsch!
Besten Dank für Ihre Antwort. Ich weiß dass eine vaginale Geburt nach 3. Sectio sehr selten ist. Doch nochmal schneiden - das ist der einzige Grund dafür dass wir noch kein 4. Kind haben. Habe Freitags einen Termin bei meinem Gynäkologen. Mal sehen was der dazu sagt. Nochmal Danke und falls ich es ja doch schaffe meld ich mich.
Liebe Grüße Ulrike | | | | | |
| 853 | |  Name: | Ulrike Kerber
(ulli.kerber@drei.at)
| | Datum: | Mi 10 Dez 2008 23:40:11 CET | | Betreff: | Dankeschön! | | | Liebe Frau Mikolitsch!
Besten Dank für Ihre Antwort. Ich weiß dass eine vaginale Geburt nach 3. Sectio sehr selten ist. Doch nochmal schneiden - das ist der einzige Grund dafür dass wir noch kein 4. Kind haben. Habe Freitags einen Termin bei meinem Gynäkologen. Mal sehen was der dazu sagt. Nochmal Danke und falls ich es ja doch schaffe meld ich mich.
Liebe Grüße Ulrike | | | | | |
| 852 | |  Name: | Claudia
(C.S@my-post.eu)
| | Datum: | Mi 10 Dez 2008 18:20:39 CET | | Betreff: | Antwort an Britta | | | Liebe Britta,
es ist als ob du das gleiche fühlst wie ich. Mir ist es fast ähnlich gegangen bis auf die Sache mit der Beleghebamme. Auch ich habe die gleichen Sorgen und Ängste im Hinblick auf die Beziehung zu meiner Tochter (6 Monate alt). Das körperliche ist da nicht so greifbar. Ich denke, dass man trotz guter Verarbeitung immer mal wieder an den Punkt kommt, an dem diese unglaubliche Situation mit all seinen Emotionen wieder ins Bewußtsein drängt. In solchen Momenten versuche ich mich intensiv meiner Tochter zu widmen und ihr Lachen durchdringt alle Zweifel. Auf der einen Seite ist es eine traumatische Erfahrung gewesen und auf der anderen Seite hat es einem unglaublich viel Glück gebracht. Vielleicht hilft es dir in den Momenten voller Zweifel etwas schönes mit Tilda zu machen, um dir sicher zu sein du bist ihre Mama und sie liebt dich vorbehaltlos, egal was auch passiert ist. Auch spricht es für dich, dass du dir über die erwähnten Dinge Gedanken machst. Dir liegt etwas an deiner Tochter. Mein Mann hat auch eine gute Beziehung zu unserer Tochter (sie lag bei ihm auf den bauch, weil ich einer Vollnarkose hatte)und in Zeiten, wenn es mir zuviel wird profitiere ich davon. Versuche es nicht negativ zu betrachten, sondern sei stolz auf deinen Partner der ein guter Vater ist.
Lieben Gruß Claudia
P.S. Deine Tochter trägt einen sehr schönen Namen. | | | | | |
| 851 | |  Name: | Britta
(Flyholm@t-online.de)
| | Datum: | Mi 10 Dez 2008 17:27:30 CET | | Betreff: | emotionale Probleme nach ungeplantem Kaiserschnitt | | | Hallo,
schön, dass es diese Seite gibt, man fühlt sich zum ersten Mal verstanden. Hausarzt, Hebamme und Frauenarzt konnten mir bisher nicht weiterhelfen.
Ich habe vor gut 4 Monaten meine Tochter per ungeplantem Kaiserschnitt entbunden. Eigentlich sollte es eine ganz natürlich Geburtshaus-Geburt werden, das war mir sehr wichtig. So wichtig, dass ich mir auch im Vorhinein eine Hebamme gesucht hatte, die mich von ANfang an betreut und die die Geburt im eigenen Geburtshaus durchführen sollte. Ich dachte ich sei perfekt vorbereitet, falls etwas nicht so klappt, denn sie ist auch Beleghebamme in einem KH. Nach 20 Stunden Wehen und gerade mal 2 cm geöffnetem Muttermund sind wir dann auf meinen Wunsch hin ins KH gefahren. Dort wurde festgestellt, dass meine Tochter mit dem Kopf schief im Becken liegt und der Muttermund halt einfach nicht weiter aufging. Da ich zu dem Zeitpunkt spürte, dass da etwas nicht ganz stimmt und meinem Körper eine normale Geburt nicht mehr zutraute, habe ich einem Kaiserschnitt zugestimmt. Dann ging es ruckzuck. Innerhalb einer Stunde lag ich im OP.
Was dann folgte war leider nicht so wie ich es mir gewünscht hätte: Meine Tochter wurde mir von MEINER Hebamme nur kurz hingehalten, dann verschwand sie mit meinem Mann und meiner Tochter. Ich lag noch ewig beim Zunähen und hinterher in einem separaten (Überwachungs?)-Raum. Nach ca. 1 Stunde bekam ich sie völlig eingemummelt in den Arm. Ich war überglücklich zu dem Zeitpunkt und erleichtert, dass alles gut war. Leider verschwand meine Hebamme dann aber ganz plötzlich und hat mir nicht mehr beim Anlegen etc, geholfen. Da Tilda aber schon mit einem Teefläschchen abgefüttert worden war und von der OP total erschöpft hat sie nur geschlafen und wollte nicht an die Brust. Das ging 3 Tage so.... Der Milcheinschuss lies entsprechend auf sich warten. Ich wurde immer unglücklicher, weil meine Tochter nur schlief (sie hatte auch leichte Gelbsucht). MEINE Hebamme kam jeden Tag um zu quatschen, nach meiner Tochter hat sie nue geschaut, nach dem Stillen gefragt, meinte sie nur das wird schon..
Immerhin hatten wir aber dort ein Familienzimmer, das war das einzig positive..
Zu Hause klappte es immernoch nicht recht mit dem Stillen, sie nahm in den ersten 3 Wochen einfach nicht zu. Wir haben sogar eine Stillberaterin besucht. Ich denke, es waren meine Nerven. Denn ich habe die ersten 8 Wochen jeden Tag nur geheult, fühlte mih nicht wie Tildas Mutter, sie war mir extrem fremd. Hilfe hatte ich auch keine: meine Hebamme kam wieder nur zum quatschen, meine Mutter und Schwiegermutter wohnen weit weg. Einzig mein Mann war mir eine große Hilfe, aber mit einer ständig weinenden Frau total überfordert.
Jetzt ist es 4 Monate her und ich oft denke ich: JETZT bin ich drüber weg, aber es kommt einfach immer wieder hoch. Manchmal habe ich so kurze Momente in denen ich denke, das könnten Muttergefühle sein, sind sie es wirklich, ich weiss es nicht. Ich hab meine Tochter total gern, aber ich könnte sie auch adoptiert haben.
Oft weine ich dann wieder, weil ich Angst habe, dass es die Beziehung zu meiner Tochter unser Leben lang belasten wird und dass wir keine wirklich echte Mutter-Tochter-Beziehung aufbauen können. Meinen Mann liebt sie abgöttisch, aber der war ja auch nach der Geburt direkt für sie da und hat ihr das Teefläschchen gegeben... Irgendwie belastet das ganze natürlich auch die Beziehung zu meinem Mann. Manchmal möchte ich einfach nur meine Koffer packen und gehen, dabei möchte ich doch nur eins: Meine Tochter so lieben, wie ich nur lieben kann.
Keiner versteht einen, keiner hilft einem. Meine Hebamme habe ich direkt nach der Geburt daraufhin angesprochen, dass es mir so schlecht geht. Sie sagte nur ich solle mich zusammenreissen, eine Brustamputation wäre viel schlimmer (sie hatte 7 Tage nach meiner geburt eine Brust OP). MEINE tolle Beleghebamme habe ich seitdem nicht wieder gesehen, ich bin so wütend und enttäuscht von ihr. Lange dachte ich, ich muss das einfach vergessen, aber es kommt immer wieder hoch und da ich gerne noch ein 2. Kind hätte, wäre es wohl besser das zu verarbeiten.
Die Enttäuschung über den Kaiserschnitt an sich habe ich ganz gut verarbeitet. Ich denke, dass Tilda es sich eben so ausgesucht hat. Zu einer Geburt ghören ja immer zwei. Vielleicht war es einfach so für sie vorgesehen. Natürlich hatte ich anfangs totale Versagensgefühle und so richtig als Frau fühle ich mich mit dem Kaiserschnitt nicht. Ich mache seit vielen Jahren Yoga, kennen meinen Körper gut und hätte mir ein echtes Geburtserlebnis gern gewünscht.
Körperliche Beschwerden an der Narbe hatte ich nie. Nur ansehen und berühren mag ich sie nicht soooo gerne. Schlimmer als den Kaisereschnitt an sich finde ich allerdings die Enttäuschung darüber, dass MEINE Hebamme mich so im Stich gelassen hat. Auch der Kaiserschnitt hätte ein einigermaßen schönes Geburtserlebnis werden können, wenn sie mir die Kleine direkt nach der Geburt gegeben hätte. Warum sie es nicht getan hat, ich weiss es nicht. Eigentlich würde ich sie das gerne frage, habe aber Angst vor ihrer ruppigen Art. Nachher sagt sie mir wieder, ich solle mich nicht so anstellen...
Liebe Grüße, Britta
| | | | | |
| 850 | |  Name: | Katrin Mikolitch
(k.mikolitch@gmx.de)
| | Datum: | Mi 10 Dez 2008 09:32:33 CET | | Betreff: | Antort an Claudia, Ulrike Kerber und Tiziana | | | Liebe Claudia, dass Sie ungute Gefühle haben nach Ihrer Kaiserschnitterfahrung kann ich sehr gut verstehen. Sie fragen, wie lange die Zeit wohl bei Ihnen andauert? Dies ist sehr individuell. Viele Frauen gehen aktiv damit um, d.h. sie gehen z.B. zu einer Beratungsstelle hier im Netzwerk oder zu einer anderen Vertrauensperson und verarbeiten ihre Gefühle bewußt und aktiv. Dies kann ich Ihnen in jedem Falle auch empfehlen. In der Regel geht das besser, als wenn man dies alleine tut. Allerdings hängt die Länge der Verarbeitungszeit mit Art der traumatischen Erfahrung, Ihre Lebenssituation oder auch von Vorerfahrungen ab. Also: hier kann man keine Pauschalantwort geben. Wenden Sie sich doch einmal an eine Beratungsstelle? In jedem Falle alles Liebe für Sie!
Liebe Ulrike Kerber, ich kann Ihren Wunsch nach einer vaginalen Geburt nach 3 Sectio's sehr gut nachvollziehen. Leider kann ich Ihnen nicht viel Hoffnung darauf machen. Es gibt hin und wieder einmal eine Frau ( allerdings sehr sehr selten), die nach 3 Sectio's vaginal entbindet. Sie sollten sich dazu von Ihrem Gynäkologen beraten lassen. Er kennt Ihre Geburtsgeschichten und kann dies mit Ihnen besprechen. Auch ein Kaiserschnitt kann ein gutes und tiefes Geburtserlebnis werden, wenn Sie sich entsprechend darauf vorbereiten. Vielleicht wäre es für Sie heilsam mit Hilfe einer Beratungsstelle des Netzwerkes über Ihren Kinderwunsch zu sprechen und auch - sollten SIe sich zu einem weiteren Kind entscheiden - nach bestimmten Kriterien das Krankenhaus zu wählen etc. Alles Gute für Ihren weiteren Weg!
Liebe Titiana, dass Sie "Knubbel" an der Narbe haben, ist durchaus nicht so selten auch nach 4 Monaten. Klären Sie das bei Ihrem Gynäkologen ab. Sollte er nichts finden würde ich Ihnen, wie schon in der letzten Antwort eine Behandlung der Narbe von einer Fachfrau/ - mann zur Narbenentstörung empfehlen.
Viele Grüße an alle, die heute in diesem Forum stöbern ;-) Winterlich gemütliche Grüße, Katrin Mikolitch
| | | | | |
| 849 | |  Name: | Tiziana
(tigra9976@web.de)
| | Datum: | Mi 10 Dez 2008 08:14:31 CET | | Betreff: | Antwort an Bianca | | | Hallo Bianca, Danke Dir für Deine Informationen. Ich habe bei der Periode keine Schmerzen, ein wenig nur, wie vorher auch. Also alles normal. In den ersten Wochen hatte ich die Schwierigkeiten, mit sitzen, laufen, liegen. Jetzt nicht mehr so. Auf dem Bauch liegen kann ich auch ganz gut. Nur wenn ich zu lange sitze, dann schmerzt es um die Wölbung rum. Die Narbe selber macht mir keine Probleme, zumindest von aussen. Von innen sehe ich das leider nicht. Ob ich beim Wetterumschwung was spüre, müsste ich beobachten. Ist mir noch nicht ganz aufgefallen. Meine Angst ist nur, dass diese Wölbung Verwachsungen bedeutet, habe ja einen neuen Beitrag geschrieben. An einer Stelle fühle ich sowas wie einen Knoten. Was Ärzte angeht: es gibt solche und solche, wie in jeder Branche auch. Ich war vor gut 2 Jahren wegen HPV operiert worden von der selben Ärztin, die bei mir den Kaiserschnitt durchgeführt hat. Nach der OP damals, habe ich mich superwohl gefühlt, keine Schmerzen, keine anderen Probleme, auch heute nicht. Und jetzt nach dem Kaiserschnitt... Frau Mikolitch hat mir geschrieben, dass es bei manchen Frauen auch mit der Psyche zusammenhängen kann. Hierzu muss ich sagen, dass ich in der einen Woche im Krankenhaus die Hölle durchlebt habe. Vor allem was die Neugeborenenstation angeht. Ich hatte dort noch weniger Schlaf als man sowieso schon durch ein Baby hat, und mehrmals wenn ich grade essen bekam, wurde ich zur Neugeborenen Station gerufen wegen Untersuchungen und und und.... Also auch kaum gegessen. Ausserdem wollten die Schwestern einiges anders machen, als mein Mann und ich mit den Ärzten besprochen hatten. Und auf meine Fragen, bekam ich entweder nur so Antworten, dass ich hinterher auch nicht schlauer war als vorher, oder sogar gar keine Antwort. Ich wusste nicht mehr weiter. Man kontrollierte wieviel er genau getrunken hatte, und sogar dabei versuchte man mich zu verkohlen. Und dann kam der Oberhammer: Ich durfte mein Kind nicht aufs Zimmer nehmen und bei mir halten. Wenn Besuch kommen sollte, der erkältet ist, könnte sich mein Kind erkälten. Zunächst war ich nur fertig mit den Nerven, habe dort einige Tage nur geweint, weil ich nicht weiterwusste. Habe dann rumtelefoniert: mit Ärzten ausserhalb der Klinik, mit der Hebamme. Daraufhin habe ich alle Papiere verlangt und bin gegangen. Seitdem geht es mir viel besser, und da mein Sohn gesund und munter ist, weiss ich es war die richtige Entscheidung. Die Wöchnerinnenstation war wiederum super. Ich denke, die eine Woche habe ich auch noch nicht ganz verarbeitet. Ich habe auf jeden Fall einen Beschwerdebrief an die Pflegedienstleitung des Krankenhauses geschrieben. 6 ganze Seiten, soviel ist dort vorgefallen. Ich bin gespannt, ob ich jemals eine Antwort erhalte.
lg Tiziana
| | | | | |
| 848 | |  Name: | Tiziana
(tigra9976@web.de)
| | Datum: | Mi 10 Dez 2008 07:43:04 CET | | Betreff: | Antwort an Frau Mikowitch | | | Liebe Frau Mikolitch, Vielen lieben Dank für Ihre rasche Antwort. Ich habe gestern die Wölbung ein wenig massiert, dabei ist mir nun aufgefallen, dass diese links ganz hart ist. Es fühlt sich an wie ein dicker Knoten. Ich werde heute noch Rücksprache mit meinem Arzt halten. Mein Mann befürchtet, dass es sich um Verwachsungen handelt. Wenn ja, muss ich dafür wieder ins Krankenhaus um dies operativ entfernen zu lassen. Oder verheilt dieser Knoten irgendwann von alleine? Übrigens hatte ich keine Drainage, wäre damit alles besser verheilt? Ich weiss, dass es heisst, dass der Körper seine Zeit braucht, um sich zurück zu bilden,aber ich habe vor Anfang Februar wieder arbeiten zu gehen (mein Mann übernimmt die Elternzeit), da möchte ich wenigstens wieder halbwegs fit sein. Dann sind immerhin gut 4 Monate seit der Entbindung vergangen.
Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße Tiziana
PS: ein ganz grosses Lob für dieses Forum. Endlich mal etwas, wo man sich verstanden fühlt, und wo man auch Antworten auf die Fragen erhält. | | | | | |
| 847 | |  Name: | Ulrike Kerber
(ulli.kerber@drei.at)
| | Datum: | Di 09 Dez 2008 22:52:27 CET | | Betreff: | Normale Geburt nach 3 Kaiserschnitt? | | | Hallo! Ich bin 38 und habe drei gesunde Söhne (Gott sei Dank) und ich würde gerne noch ein 4. Kind haben. Das Einzige was mich davon abhält ist dass alle sagen dass wieder mit Kaiserschnitt entbunden werden muss. Gibt es denn keine Möglichkein noch normal zu entbinden? Kurze Geschichte - mein Ältester ist 16. Jahre - Sectio wurde damals in Vollnarkose nach 36 Stunden Wehen durchgeführt. Hatte allerdings nie Probleme mit der Narbe oder sonst was. Mein Zweitältester ist 8 Jahre. Er war eine Frühgeburt nach vorzeitigem Blasensprung in der 33. Woche. Die Ärzte meinten damals dass er wohl zu klein wäre um normal entbunden zu werden. Er hatte 2,35 kg. Unser Kleinster ist jetzt 5. Bei ihm begannen die Wehen in der 36. Woche - ich hätte gern normal entbunden - doch ich hatte gegen die Ärzte keine Chance. Der Arzt sagte mir allerdings er hätte die alten Narben entfernt und eine neue Naht gemacht. Hatte auch nie Probleme mit der Wundheilung und danach. Frage - gibt es eine Möglichkeit im Falle einer neuerlichen Schwangerschaft normal zu entbinden oder kennen Sie einen ähnlichen Fall? Danke für Ihre Hilfe | | | | | |
| 846 | |  Name: | Claudia
(C.S@my-post.eu)
| | Datum: | Di 09 Dez 2008 17:29:03 CET | | Betreff: | Traumatische Gefühle weichen nicht | | | Hallo zusammen,
vor einem halben Jahr habe ich per Kaiserschnitt meine Tochter entbunden. Doch immer wieder stoße ich an meine traumatischen Gefühle, die nicht so richtig verarbeitet werden wollen. Ich lag zwei Tage in den Wehen und mein Muttermund war schon 4 cm geöffnet, als die Herztöne meiner Kleinen nach oben stiegen und sich nicht mehr beruhigen ließen. Die Folge ein Notkaiserschitt. Bei diesem versuchte der Narkosearzt 4 Mal eine Spinalanesthesie zu legen ohne Erfolg, begleitet von einer unmöglichen Assistentin. Folge ich bekam eine Vollnarkose und meine Kleine und ich waren 2 Tage völlig durch den Wind. Gut, dass der Papa für sie da war. Nach dieser schweren Geburt( 4,8 Kilo und 59 cm), verweigerte sie die Nähe zu mir und meine Brust. Es dauerte lange bis wir uns angenähert haben und irgendwie musste ich immer kämpfen. Ich habe auch ein Gespräch in der Klinik wahr genommen, um die Geburt zu verarbeiten. Jedoch fehlen mir immer noch Teile und manchmal bin ich sehr traurig und fühle mich betrogen. Wie lange dauern solche Gefühle und wie seid ihr damit umgegangen?
Gruß Claudia | | | | | |
| 845 | |  Name: | Katrin Mikolitch
(k.mikolitch@gmx.de)
| | Datum: | Di 09 Dez 2008 11:28:28 CET | | Betreff: | Antwort an Bianca | | | Liebe Bianca, danke für Ihren Eintrag. Eine Bitte hätte ich an Sie: Hier in diesem Forum herrscht und ich unterstütze auch einen respektvollen Umgang miteinander. In der Sprache, wie im Verhalten mit- und untereinander. Ausdrücke, wie; ich zitiere Ihre letzte Email: "Ärzte sind halt geldgeile Schweine mit einem riesigem Gottkomplex" möchte ich hier nicht im Forum stehen haben. Es entspricht vielleicht Ihrer eigenen persönlichen Empfindung (ich spüre sehr viel Wut dahinter?), aber trifft nicht auf alle Ärzte zu. Außerdem ist eine Anklage in dieser Art weder heilsam noch führt das in ein gegenseitiges Verstehen. Ich möchte hier eine Art Kommunikation fördern, die ein freundliches Miteinander und Verständnis zeigt und so heilsam für alle Beteiligten sein kann. Danke für Ihr Verständnis, Katrin Mikolitch
| | | | | |
| 844 | |  Name: | Katrin Mikolitch
(k.mikolitch@gmx.de)
| | Datum: | Di 09 Dez 2008 11:26:37 CET | | Betreff: | Antwort an Tiziana und an Bianca | | | Liebe Tiziana, gerne erzähle ich etwas zu Narben. Es gibt Frauen, die keine oder kaum Schmerzen haben im Bereich der Narbe nach der Sectio. Oder nur Schmerzen beim Aufrichten etc. Viele Frauen sind nach wenigen Tagen weitesgehend scherzfrei. Ich selber war auch erstaunt, wie fit ich nach wenigen Stunden wieder war. Es gibt aber auch Frauen, die enorme Schmerzen bei den Nachwehen haben oder eben auch Komplikationen, wie bei Ihnen. Jede Infektion in diesem Bereich, macht natürlich erneute starke Schmerzen. Jedes Hämatom ( Bluterguss ) innerlich kann wiederum Schmerzen, Druck oder unangenehme Empfindungen machen. Wichtig ist dabei, dass man Beschwerden immer fachärztlich abklärt. Schmerzempfinden ist von vielen Faktoren, wie Konstitution, Psyche oder Vorgeschichte abhängig. Jede Operation ist eine Verletzung der Körpergewebes und macht dadurch Beschwerden. Was die Taubheit betrifft, so gibt es bei vielen Müttern eine Hypästhesie ( Taubheit) oberhalb der Narbe, die manchmal von Ekel oder Fremdheitsgefühl begleitet wird. Neurologen sagen, dass sich etwa ein Jahr noch Veränderungen oder Weiterwachsen der Nerven und somit Veränderungen in der Empfindung einstellen können. Oft bleibt dann nur ein pelziges Gefühl zurück oder es verschwindet vollständig. Narbenbeschwerden können auch einen Bezug zu der psychischen Verarbeitung haben. So habe ich auch nach 2-3 Jahren bei der Aufarbeitung des Kaiserschnittraumas erlebt, dass Narbenbeschwerden heilen können oder wieder mehr Gefühl und Sensibilität spürbar ist für die Patienten. Ich kann Ihnen Narbenpflege und Massage empfehlen. So werden die Meridiane angeregt und der Bereich auch emotional körperlich berührt. Vielleicht gehen Sie einmal zu einer Narbenentstörung etc. z.B. zu einem Heilpraktiker oder anderen Therapeuten. Lassen Sie sich am besten persönlich beraten! Dann kann man Ihre Narbe untersuchen und sehr genau herausfinden , was Sie brauchen. Haben Sie weitere Fragen? Liebe Grüße an Sie!
| | | | | |
| 843 | |  Name: | Bianca
(biancaarikan@alice-dsl.net)
| | Datum: | Di 09 Dez 2008 10:24:15 CET | | Betreff: | Titiana | | | Hallo Tiziana,
was das taube gefühl im Bauch betrifft, kann ich dir nur sagen, das das hier in diesem Forum so gut wie jede hatte. Ich hatte 10 Monate lang starke schmerzen, aufrecht laufen, sitzen oder ausgestreckt liegen war ohne schmerzen nicht möglich. Auch heute noch kann ich nur mit angewinkelten Beinen schlafen, kriege bei jeder falschen bewegung rückenschmerzen die mir die Beine weggbrechen lassen genau ander stelle wo die Spinalle gesetzt wurde, da habe ich auch eine dicke runde regelrecht ausgebeulte Narbe. Und mein KS ist jetzt fast 2 Jahre her.
Und ich bin der Meinung das dieser unnötig war. Ärzte sind halt Geldgeile Schweine mit einem riesigem Gottkomplex.
Ich hatte auch die ganze ca. 10 Monate von der Narbe bis zum Bauchnabel ein Taubes gefühl, was sich nur langsam abgebaut hat. Dafür habe jetzt fast den ganzen Zyklus lang Unterleibsschmerzen, ein wirklich schönes geschenk. (könnte mich erschiessen, hatten noch nie so starke schmerzen während der Periode oder die 2 wochen zuvor wie seit dem KS).
Meine Narbe selber ist an manchen Tagen schmerz empfindlich an anderen bemerke ich sie nicht mehr, aber eines ist geblieben ca. einen halben centimeter um die Narbe herum ist alles Taub und die Narbe selber wird immer wieder knallrot wie entzündet. Dabei trage ich nur noch slips die unterhalb der Narbe entlang laufen damit sie nicht gereizt wird.
Das einzige was ich dir noch sagen kann ist, bei jedem ist es anders bei einem geht es schneller bei anderen dauert es länger.
Und was die Frauen angeht die behaupten die hätten nach 5 Tagen keine schmerzen mehr gehabt und so, die Lügen!! Das hat meine Schwägerin mir gegenüber auch behauptet und mir ständig gesagt ich soll mich nicht so anstellen. Mein Mann hat mir dann erzählt das sie bei beiden KS anschließend bis zu 12 Monate lang vor schmerzen nur geheult hat und wochenlang nur gelegen ist weil sie sich gar nicht getraut hat sich zu bewegen. Sie hatte allerdings auch ihre schwester und Mutter die sich um haushlat und kinder gekümmert haben. Nicht wie ich die Trotz schmerzen alles alleine habe machen müssen, mir hat keiner das kínd abgenommen.
Bei jedem ist es anders, warte mal ab was Frau Milkowitz dazu sagt. Es wird mit der Zeit auf jedenfall besser. PS ich werde auch nicht wieder schwanger, ein wieterer KS und ich bring mich um.
Liebe Grüße Bianca | | | | | |
| 842 | |  Name: | Tiziana
(tigra9976@web.de)
| | Datum: | Di 09 Dez 2008 09:13:49 CET | | Betreff: | Narbe ok, aber Bauch? | | | Zufällig bin ich auf diese Seite gestossen, und gehe davon aus, dass ich hier Antworten auf meine Fragen erhalte. Mein Sohn wurde vor 8 Wochen geboren, mein Mann und ich sind überglücklich, da wir uns dieses Baby so sehr gewünscht haben. Nach dem Blasensprung um Punkt Mitternacht von Samstag auf Sonntag, nach eingeleiteten Wehen, die ich bis Montags früh ca. 6 Uhr ausgehielt, habe ich mir eine PDA setzen lassen. Ich war zu dem Zeitpunkt gut 48 Stunden ohne Schlaf und hatte über 20 Stunden in den Wehen gelegen, dass ich einfach keine Kraft mehr hatte. Leider wollte mein Sohn mit dem Köpfchen nicht nachrücken, so dass doch ein Kaiserschnitt gemacht werden musste. Es gibt so viele Frauen, die mir erzählen, dass sie nach dem KS keine Probleme hatten und nach ca. 4-5 Tagen sich wieder normal bewegen konnten. Ich war froh als ich es schaffte mich nach 5 Tagen alleine auf das Bett zu setzen. Und am 7. Tag stellte man im Krankenhaus fest, dass die Narbe angeschwollen war. Die Untersuchung ergab Wundwasser, welches entfernt wurde. Nach meiner Entlassung bin ich noch über eine Woche täglich ins Krankenhaus, die Narbe wurde teilweise aufgemacht, Wundwasser rausgedrückt und gespült. Das war eine schreckliche Woche. Mehrmals täglich habe ich mich abgeduscht, weil ich irgendwie nach "Verwesung" roch. Ich konnte mich selbst nicht riechen. Ich habe Glück gehabt, dass es dann besser wurde, ansonsten wollten die Ärzte mich stationär aufnehmen um die Narbe komplett wieder zu öffnen und sauber zu machen. Sogesehen ein erneuter KS. Schmerzen verspüre ich teilweise noch, vor allem wenn ich zu lange sitze. Die Narbe selbst ist recht gut verheilt, aber ich habe oberhalb der Narbe eine Wölbung (gleiche Länge wie die Narbe). Diese Wölbung ist auch noch hart, als würde etwas unter der Haut liegen. Ist das Normal? Mein FA meinte, dies sei Fett. Ausserdem fühlt sich der Bereich taub an, und ein Teil meines Bauches fühlt sich an als wäre ich voller blauer Flecken. Kann man irgendetwas tun, damit dies besser heilt? Ob man bei mir nun den KS hätte verhindern können, weiss ich nicht, es hieß, das Köpfchen sei nicht weit unten gewesen, sonst hätte man das Kind mit der Saugglocke geholt. Aber eins weiss ich ganz genau, so sehr ich mir diese Kind gewünscht habe, so sehr ich meinen Sohn auch liebe, ein weiteres Mal werde ich nicht schwanger. Sollte es dann erneut zu einem KS kommen, werde ich das glaube ich nervlich nicht mitmachen. LG an alle | | | | | |
| 841 | |  Name: | Bianca
(biancaarikan@alice-dsl.net)
| | Datum: | Di 02 Dez 2008 10:31:51 CET | | Betreff: | Yvonne | | | Hallo Yvonne,
schön das es auf normalen Wege geglapt hat.
Wenn die Krankenkassen den KH`s nicht soviel Geld für einen KS geben würden, würden auf der Stelle so gut wie keine mehr gemacht werden. Sondern nur noch dann wenn es wirklich nötig ist. Die Krankenkassen sollten mehr für eine normale Geburt bezahlen. Denn jeder KS der gemacht wird ohne das Kind óder Mutter am Sterben sind und unter ca. 40 Stunden wehen, d.h. richtigen wehen nicht beckenweitende Wehen, gemacht wird ist zu 99% vollkommen unnötig.
Das Problem ist nur, Ärtze gelten als Götter, wovon die selbst überzeugt sind. Und rechtlich gegen die Vorzugehen ist sehr schwer. Ich hoffe du kriegst nicht nur den Arzt sondern das ganze KH dran. Wenn das klapt sag mir bescheid.
Gruß Bianca | | | | | |
| 840 | |  Name: | Katrin Mikolitch
(k.mikolitch@gmx.de)
| | Datum: | Mo 01 Dez 2008 12:55:10 CET | | Betreff: | Antwort an Yvonne | | | Liebe Yvonne, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zur Geburt Ihres Kindes! Danke für Ihren EIntrag und das Mutmachen an andere Mitbetroffene! Ihre Katrin Mikolitch | | | | | |
| 839 | |  Name: | Yvonne Das
(Sonvy007@yahoo.de)
| | Datum: | Mo 01 Dez 2008 11:55:07 CET | | Betreff: | Vaginalgeburt nach Kaiserschnitt - SIEG !!! | | | Guten Tag Frau Mikolitch und ein Hallo an alle, ich möchte hier mal einen Eintrag machen, der allen Kaiserschnittgeschädigten Frauen Mut machen soll. Ich hatte im Mai 2006 einen Kaiserschnitt, der bestimmt zu vermeiden war und zu dem Zeitpunkt wo er durchgeführt wurde, nicht unbedingt nötig war. Es hieß damals, Kopf-Becken-Mißverhältnis und der Arzt war sich so sicher, das er es gar nicht weiter überprüfen wollte. Man hat mich regelrecht fertig gemacht, weil ich nicht sofort meine Einwilligung geben wollte. Ich habe es nie verkraftet - bis heute. Man hat mir etwas gestolen, was ich nie wieder erleben kann - die Geburt meines Sohnes. Anstatt ihn zu gebären, wurde er mir einfach aus den Leib geschnitten. Er war dann ja auch wahrlich ein Megababy mit seinen 3390 g, 53 cm Länge und 36 cm KU. Ich war dann zu einem Gespräch bei Frau Mikolitch. Dies hat mir unheimlich geholfen, da es aus meinem Umfeld ja immer nur tönte: Was willst Du denn, sei doch froh du und Kind sind doch gesund! Diese netten Sprüche waren Demütigungen pur und jedesmals ein Stich ins Herz. Dann wurde ich wieder schwanger und langsam keimte die Hoffnung in mir auf, das es diesmal klappt mit einer normalen Geburt. Schon als ich den positiven Schwangerschaftstest in meinen Händen hielt, wußte ich, ich werde im Geburtshaus entbinden. Ich wollte keinen Arzt in meiner Nähe wissen und die Hebamme schon lange im voraus kennen. Doch gegen Ende der Schwangerschaft war nochmals zittern angesagt. Einige CTG´s waren nicht 100 % okay, Fruchtwassermenge deutlich reduziert, Doppler-US war zwar immer okay doch ein Arzt im Krankenhaus versuchte mich in Richtung primäre Re-Sectio zu drängen. Doch ich habe alle Befunde mit meiner Hebamme besprochen, die hat mir jedesmals die Angst genommen und nachdem ich auf eigene Faust in Büchereien in Lehrbüchern für Geburtshilfe recheriert habe, war mir auch sonnenklar, das der Arzt die Befunde pathologisiert, d.h. schlechter gemacht hat, als sie sind. Ich bin dann auch über Termin gegangen und habe mich gegen die Anordnung des Arztes widersetzt, täglich dort zur Kontrolle zu kommen. Meine Nerven hätten das nicht weiter mitgemacht. Und siehe da, 12 Std. später setzten dann die Wehen ein! Ich bin dann zur Entbindung ins Geburtshaus. Nach gut 5 Std. war es dann soweit, meine Tochter erblickte mit stolzen 4420 g, 56 cm Länge und 36 cm KU das Licht der Welt! Ich habe zwar ordentlich gelitten, da es keine PDA gab und ich einen Dammriss 3. Grades habe und mußte noch ausgeschabt werden, da Plazenta nicht vollständig - aber alles war mir sch..... egal, denn ich hatte es geschafft - eine Vaginalgeburt nach Kaiserschnitt. Und eins ist völlig klar - ein Kopf-Becken-Mißverhältnis kann nicht der Grund für den Kaiserschnitt bei meinem Sohn gewesen sein. Denn ich habe ja schließlich 2,5 Jahre später ein Kind mit gleichen KU und 1 Kilo mehr durch mein Becken gepresst! Aber dafür wird sich der Arzt jetzt vor Gericht verantworten müssen, denn ich strebe ein Verfahren an. Solange er sich nicht dafür Rede und Antwort stehen muss was er getan hat, habe ich keinen Seelenfrieden. Für mich steht fest, das der einzig ware Grund für die Sectio wohl finanzielle Interessen waren, denn schließlich gibts für einen Kaiserschnitt mehr Geld!!! Also, liebe Frauen, kämpft für eure Rechte und gebt niemals auf. Lasst euch nicht verunsichern und sucht euch Unterstützung. | | | | | |
| 838 | |  Name: | Christina
(enkelin_bedeutet@ahnin.de)
| | Datum: | Di 25 Nov 2008 21:15:16 CET | | Betreff: | medizinische "Forschung" oder wie man Frauen immer weiter peinigt | | | es stimmt nicht, dass der KS nicht erforscht ist/wird. Siehe: http://www.medical-tribune.de/patienten/news/21863/
Eine Geburt ist etwas ganz intimes, und die Mutter wird ja auch geboren : ) und es ist auch ein ganz natürliches sexuelles Erlebnis, besonders wenn die Nabelschnur erst dann durchtrennt wird, wenn sie aufhört zu pulsieren. So wie es sein sollte! Der glückseelige Hormonflash der zuvor erfolgt ist etwas sehr kostbares für die beiden und auch für ein glückliches entspanntes Kind. Für eine empathische Zivilisation. Das dies den Frauen in den Kliniken durch eine unverschämte Behandlung geraubt wird, ist meiner Meinung nach eine Straftat. Und kann ein unterschwelliger Frauenhass sein. "Medizin" ist ein Business! das darf Frau nicht vergessen, das christliche ZDF tut seiniges dazu, denn die Amis/Promis machen es ja leider vor ... denn eine natürliche Geburt Christi kommt ja bei denen gar nicht vor! oder?
Mitgefühl ist ein erster Schritt, reale Information ein weiterer.
In diesem Sinne, Alles Liebe, Christina
| | | | | |
| 837 | |  Name: | Bianca
(biancaarikan@alice-dsl.net)
| | Datum: | Di 25 Nov 2008 15:58:58 CET | | Betreff: | Mona Lisa | | | Hallo,
ich habe mir gerade den Beitrag über den Kaiserschnitt angesehen. Ich empfinde diesen Beitrag als einen Schlag ins gesicht. Der Kaiserschnitt wird die meiste Zeit nur den höchsten Tönen gelobt und das ist ja so toll, man hat keine Schmerzen bla bla bla! So ein Scheiß!!!!!!!!!
Wie wäre es den wenn mal die Wahrheit gebracht werden würde über einen Kaiserschnitt. Das wenn man nicht will, es einfach gemacht wird, das es nicht nur 10 Tage schmerzen sind sondern 1 Jahr und länger, das man vom KH Personal wie dreck behandelt wird wenn man nicht will und alles andere.
Ich find es zum kotzen das die so tun als wäre das vollkommen in Ordnung und der Beste Weg ein kind zu bekommen.
Ich persönlich glaube nicht das die Kaiserschnitt Rate bei nur 30% liegt, dafür gibt es hier in meiner Umgebung zu viele die einen hatten. Und so gut wie jede sagt, nie wieder werde ich Schwanger. Ich glaube die KS RAte liegt jezt schon bei 50%. Und für diese Aussage sollte man schon mal drüber nachdenken das ein KS doch nicht so toll ist wie die Medien das immer darstellen.
Bevor ich noch richtig sauer werde sage ich lieber BIS BALD Bianca | | | | | |
| 836 | |  Name: | Christina
(enkelin007@xy.de)
| | Datum: | Mo 24 Nov 2008 22:23:32 CET | | Betreff: | Mona Lisa | | | Gerne ... habe neben Leboyer, Odent ein Buch entdeckt unter http://www.dailynet.de/GesundheitMedizin/26425.php HypnoBirthing Der natürliche Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt mit Audio-CD Mankau Verlag, 1. Aufl. November 2008, 19,95 € (D) / 20,60 € (A), 15 x 23 cm, 313 S. ISBN 978-3-938396-20-9
Das ist jetzt keine Eigenwerbung sondern eine Mutmachung für die Frauen, Mütter und Väter.
Die Sendung ist auf der ZDF Homepage von Mona Lisa zu sehen. Hm, Lisa Ortgies hat doch auch einen Kaiserschnitt erlebt, was sagt sie denn dazu????
Herzliche Grüße von Christina
| | | | | |
|